Aromapflege

Die Aromapflege ist eine anerkannte komplementäre Methode der Kranken- und Gesundheitspflege. Sie dient der Unterstützung von Wohlbefinden und Entspannung, zur Körperhygiene, Verbesserung der Atmung, Verdauung und Ausscheidung sowie der Schaffung eines angenehmen Raumklimas. Alle VAGA-zertifizierten Aromapflege-Fachkräfte haben eine Aromapflege-Ausbildung nach § 64 Gesunden- und Krankenpflegegesetz absolviert.

Aromapflege in Österreich:
Fortbildung nach §63 oder Weiterbildung nach §64 GuKG

Was ist der UNTERSCHIED?

Die höchste Ausbildung in Aromapflege ist in Österreich in der Weiterbildungsverordnung für den gehobenen Pflegedienst im § 64 des Gesunden- und Krankenpflegegesetzes geregelt. Der Ausbildungsabschluss berechtigt zur Führung des Titels „Komplementäre Pflege – Aromapflege“. Das ausgestellte Zeugnis ist ein amtliches Dokument. Die Weiterbildung nach §64 dürfen ausschließlich Institute anbieten, die per Bescheid vom Landeshauptmann dazu berechtigt wurden. Um diesen Bescheid zu bekommen, muss der Anbieter nachweisen, dass die Referent*innen qualifiziert sind, dass die Qualität gesichert wird, das Curriculum eingehalten wird, die Räumlichkeiten adäquat, der Umfang mind. 160 Stunden sind u.v.m. Es gibt regelmäßige Kontrollen durch die Landesregierung.

Bei Kursen in Aromapflege nach §63 GuKG gibt es kein vorgegebenes Curriculum, keine Kontrollen, keine Qualitätsprüfungen, generell keine Auflagen. Mit diesen Ausbildungen sind keine definierten Berechtigungen verbunden. Es kann sie jede*r anbieten. Den Text “Fortbildung nach § 63 GuKG” darf man auf eine Teilnahmebestätigung schreiben, wenn die Inhalte in der Pflege verwertbar sind. Der Passus “anerkannt nach § 63 GuKG” wäre beispielsweise eine Irreführung, da es kein Anerkennungs- und auch kein Qualitätssicherungsverfahren gibt.

aromapflege

In the clinical context, aroma care means the use of essential oils, aroma care products and hydrolates to complement the patient’s recovery process and to trigger a sense of well-being. The broad spectrum of applications ranges from aroma baths (e. g. also as a supplement to basal stimulation), inhalations, room scents to embrocations (e. g. breath-stimulating embrocations). The use of aroma care products takes place in the independent area of responsibility of the senior nursing service. Of course, the consent of the institution and the respective patients must be obtained before aroma care measures can be applied. If the aroma care is carried out by appropriately trained personnel, there are no undesirable side effects and drugs can be saved (even to a greater extent) (especially antidepressants, axiolytics, sleeping pills). Particularly popular are aroma care measures in geriatric care, oncology, palliative care, in the recovery room after operations, in gynaecology and obstetrics.